Über APUG

Parkweg mit Radfahrerin
© MichaelGaida / pixabay.com / CC0

Inhaltsverzeichnis

Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) wird gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) getragen.

Mitte 2021 wurde ein wesentlicher Meilenstein der APUG-Weiterentwicklung erreicht: In einem neuen Konzeptpapier definierten die am APUG beteiligten Ressorts aktuelle Handlungsfelder und schärften damit das APUG-Profil. Ab 2021 konzentriert sich das APUG auf folgende Handlungsfelder:

  • Informations- und Wissensmanagement verbessern
  • Risikokommunikation ausbauen
  • Umwelt- und Gesundheitsberichterstattung weiterentwickeln
  • Berücksichtigung von vulnerablen Gruppen, Lebensräumen und Lebenswelten
  • Förderung der Forschung zu Umwelt und Gesundheit

Mit der Weiterentwicklung des APUG will Deutschland seine Leistungsfähigkeit im Bereich Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz auch künftig verdeutlichen. Gleichzeitig soll die Chance genutzt werden, die vielfältigen Aktivitäten der Ministerien und deren Behörden, die dem umweltbezogenen Gesundheitsschutz dienen, verstärkt zu bündeln und gemeinsam zu kommunizieren. Leitgedanke der Weiterentwicklung ist der Wille der Ressorts und ihrer Behörden, die ressortübergreifende Zusammenarbeit zu aktuellen Themen im Bereich Umwelt und Gesundheit zu stärken.

Im APUG wird ein breites Themenfeld bearbeitet: Aspekte wie zum Beispiel Chemikalien in Lebensmitteln und Produkten gehören ebenso dazu, wie Luftbelastungen, Gewässerverunreinigungen, Strahlenbelastungen, Lärm und die gesundheitsrelevanten Folgen des Klimawandels.

 

Internationale Einbindung des APUG

Das deutsche APUG ist eingebunden in den europäischen Prozess für Umwelt und Gesundheit. Dieser ressortübergreifende Prozess startete vor über 30 Jahren mit dem Ziel, Belastungen der menschlichen Gesundheit durch Umwelteinflüsse zu beseitigen oder zu verringern. Der Prozess wird kontinuierlich durch Ministerkonferenzen begleitet.

 

Grundlagendokumente

  • Konzeptpapier >>Ressortübergreifende Zusammenarbeit zur Fortschreibung des Aktionsprogramms "Umwelt und Gesundheit"<<

    Im Jahr 2021 wurde das Papier "Ressortübergreifende Zusammenarbeit zur Fortschreibung des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit" von den drei Ministerien (BMUV, BMG, BMEL) herausgegeben um das APUG fortzuschreiben und den Schutz der Menschen vor Umwelteinflüssen weiter zu verbessern.

    Fortschreibung Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit

  • Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG). Projekte – Aktivitäten – Ergebnisse, 2005

    Ergebnisorientiert berichtet die gemeinsame Veröffentlichung der am APUG beteiligten Ministerien und nachgeordneten Bundesbehörden auf 120 Seiten über alle Projekte und Aktivitäten im Aktionsprogramm im Zeitraum von 1999 bis 2005. Das Schwerpunktthema Kinder, Umwelt und Gesundheit wird durch ein Übersichtskapitel besonders berücksichtigt. Informationen zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie Hinweise zum Bezug weiterführender Informationen ergänzen den Bericht.

    Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit

  • Statusbericht 1999–2002 zum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit, 2002

    Der Statusbericht vermittelt einen Überblick über die Vielfalt der Aktivitäten und Forschungsprojekte, die im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit von den beteiligten Behörden als Querschnittsmaßnahmen durchgeführt wurden. Er enthält zudem die Dokumentation des Symposiums „Umwelt und Gesundheit gestalten: 3 Jahre Aktionsprogramm. Bilanz und Perspektiven“ vom 5./6. Juni in Berlin. Basierend auf dieser Zwischenbilanz wurde das Aktionsprogramm 2002 weiterentwickelt.

    Statusbericht 1999-2002

  • Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit, 1999

    Wie kann die Bevölkerung vor Gesundheitsrisiken durch Umwelteinflüsse geschützt werden? Das nationale Aktionsprogramm zu Umwelt und Gesundheit beinhaltet Strategien und Handlungsziele für eine umfassende Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Folgen durch Umwelteinflüsse. Es umfasst Maßnahmen, um schädliche Umwelteinwirkungen auf die menschliche Gesundheit zu vermindern. Die Bundesministerien für Gesundheit und Umwelt haben das Programm zur Dritten Europäischen Ministerkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 16.-18. Juni 1999 in London vorgelegt.

    Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit

  • Dokumentation zum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit Sachstand – Problemaufriss – Optionen, 1999

    Die „Dokumentation zum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit“ von 1999 bildete den fachlichen Hintergrund für die Erarbeitung des Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG). Auf mehr als 250 Seiten werden ausführlich umweltbezogene Gesundheitsstörungen, die Möglichkeiten und Grenzen der Umweltmedizin sowie Erhebungsmethoden, Datenquellen und Informationssysteme für Umwelt- und Gesundheitsdaten, gesundheitsrelevante Umweltprobleme und die daraus resultierenden Strategien und Maßnahmen dargestellt.

    Dokumentation zum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit

Teilen:
Artikel:
Drucken